Leitbild

Der Blog christliche Freiheit basiert auf freiwilligem Einsatz. Er möchte christlich orientierten Leuten mit freiheitlicher Gesinnung eine Plattform bieten, ihre Ansichten öffentlichkeitswirksam zu verbreiten.

Eine fixe, verbindliche Autorenschaft gibt es demzufolge nicht. Jedermann mit einem verbindlichen christlichen Glauben und einer freiheitlichen Weltanschauung ist als Autor willkommen. Um das freiheitliche Element unseres Blogs zu betonen, haben von Zeit zu Zeit im Sinne einer Pro-und-Contra-Kultur bewusst auch abweichende Meinungen Platz.

Unser Blog beabsichtigt eine qualitativ hochstehende, faktentreue und fundierte Analyse des Zeitgeschehens aus biblischer Sicht. Theologische und historische Reflexionen ohne vordergründigen Gegenwartsbezug oder Zeitgeist- und Mainstream-Kritik sind ebenso willkommen wie wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich aktuelle Beiträge.

Regelmässigkeit ist Ziel unseres Blogs, doch stellen wir Qualität noch immer vor Quantität und möchten uns nicht in reinen Faktendarlegungen erschöpfen, sondern elaborierte Stellungnahmen abgeben. Mit mehreren Beiträgen pro Monat ist allerdings schon zu rechnen.

Aufgrund bewusstem Verzicht auf eine fixe Autorenschaft wird auch auf ein detailliertes Leitbild oder Positionspapier verzichtet. Von christlichen Kernfragen mit naturgemäss wenig Auslegungsspielraum (Lebensrecht, Ehe und Familie, …) abgesehen soll die Gesamthaltung des Blogs sich kontinuierlich aus den jeweiligen Beiträgen entwickeln.

Lediglich sei um des freiheitlichen Elements willen erwähnt, dass die Bibel die frohe Botschaft der Freiheit in Christus ist, die alle, die an Jesus und die christliche Heilsbotschaft glauben, für sich in Anspruch nehmen dürfen (Joh. 3,16). Gott setzt Menschen frei, überträgt ihnen dadurch aber auch ein enormes Mass an Verantwortung – allerdings ganz ohne Gesetzlichkeit (Gal. 5,1). Verantwortung kann jeder wahrnehmen, dafür braucht es keine speziellen Qualifikationen. Jesus konnte mit Akademikern genauso Geschichte schreiben wie mit einfachen Fischern.

Daraus geht hervor, dass Staatsgläubigkeit nicht Sache eines Christen sein kann, der sich seiner Identität in seinem Vater und Schöpfer bewusst ist, weshalb sich dieser Blog zu einem grossen Teil an minimalstaatlichen Grundsätzen und privater Initiative orientiert und gewissermassen in einem Gegensatz zu einem staatsorientierten Christentum steht, das die politische Verwirklichung der Nächstenliebe und des Himmels auf Erden anstrebt, was in einer verlorenen Welt a priori nicht möglich ist, sondern die Hölle hervorbringt (Karl Popper) und gar noch die eigenen Gläubigen entmündigt oder zumindest bevormundet.