28
Apr
2015

Verfassungswidrige Machtpolitik zugunsten der Medienelite?

Verfasst von Artur Terekhov

Obwohl die geplante Haushaltsabgabe für Radio und Fernsehen (als neue Form der Billaggebühr) klar als Steuer im juristischen Sinne zu klassifizieren ist und entsprechend eine verfassungsrechtliche Kompetenz bräuchte, wurde diese bloss als „Abgabe“ verkauft – mit der Folge, dass auf Kosten Privater das Referendum ergriffen werden musste.

Dass der seit Anfang Februar 2015 in den Kinos laufende Film „Usfahrt Oerlike“ des Regisseurs Paul Riniker zum Publikumsliebling geworden ist, mag auf den ersten Blick nicht erstaunen. Vermutlich sind wir in unserer zunehmend der Kultur des Todes und Relativismus entgegensteuernden Gesellschaft auch zu wenig sensibilisiert für Fragen um den Wert des menschlichen Lebens. Von daher kommt es auch, dass wir in unserer Gesellschaft zunehmend den Suizid verherrlichende Darstellungen überhaupt nicht mehr kritisch wahrnehmen oder sogar goutieren.

18
Mar
2015

Wie unser Geschichtsbild unsere Identität definiert

Verfasst von Theologiestuden...

Die Schweiz und die westliche Welt als Ganzes befinden sich in einer grossen Identitätskrise. Wie ein jugendlicher Held in einem Coming-of-Age-Drama fragt sich der Westen, woher er kommt und was er ist. Aber nicht nur die Identitätssuche unserer Kultur mutet pubertär an, auch die Diskussion um unser Geschichtsbild scheint in unreflektierter Art und Weise zwischen Geschichtslosigkeit und Geschichtsüberhöhung zu schwanken. Da die Kenntnis der eigenen Geschichte für die Selbsterkenntnis von äusserster Bedeutung ist, hindert diese Diskussion die Identitätsfindung. Ein neu entdecktes christliches Geschichtsbild kann hier Abhilfe schaffen.

17
Mar
2015

Staatsreligion

Verfasst von Olivier Kessler

Ob Muslim, Buddhist oder Atheist: Tief im Innern wollen die meisten Menschen an etwas glauben. In der westlichen Welt wird dies besonders deutlich anhand des stetigen Niedergangs des Christentums, der nicht etwa gleichzusetzen ist mit einem Verschwinden des Glaubens. In die Fussstapfen von Jesus Christus treten Ersatzreligionen wie etwa der unerschütterliche Glaube an die Steuerbarkeit des Klimas und die Energiewende. Den grössten Zuwachs hat allerdings die Glaubensgemeinschaft der Staatsgläubigen erhalten.

Obwohl die befreiende biblische Liebesbotschaft von Jesus Christus Menschen freisetzt und klar Werte wie Freiheit und Eigenverantwortung mit sich bringt, wird Gottes „Bodenpersonal“ hierzulande vielfach auf konservative Hinterwäldler einerseits und selbsternannte, bevormundende Weltretter andererseits reduziert. Leider ist diese Wahrnehmung nicht nur unberechtigt, das freiheitliche Element des christlichen Glaubens kommt auch in praxi partiell zu kurz – in Politik, aber auch dem gesellschaftlichen und innerkirchlichen (Privat-) Leben. Die Gründe dafür mögen in ortsbezogenen strukturellen, historischen politischen und anderweitigen Gründen liegen. Die Umstände dürfen aber keine Entschuldigung für suboptimales Handeln sein, liefert doch der weltweite Vergleich andere Vorbilder. Eine christlich-freiheitliche Renaissance braucht unser Land.

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