03
Mar
2016

Vom christlichen Wert der Freiheit

Verfasst von Hansjürg Stücke...

Ob wirklich jeder frei sein möchte, mag uns auf den ersten Blick als eine dumme Frage erscheinen. Doch so selbstverständlich ist das Freiheitsbedürfnis nicht, vielmehr beruht es massgeblich auf dem christlichen Menschenbild und wird – wie der interkulturelle Vergleich zeigt – keineswegs überall gleich hoch gewichtet. Ein biblisch fundierter Essay über Ursprünge und Wirkungen des christlichen Werts der Freiheit in Gesellschaft und Privatleben.

Als Einzelunternehmer im Bereich Steuerdienstleistungen und einfache Rechtsberatung sowie parteiloser Herausgeber dieses Blogs habe ich zu Beginn dieses Jahres dem zürcherischen Kantonsrat eine Einzelinitiative eingereicht und darin die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung von Eigenheimen, zugleich aber auch konsequenterweise die Abschaffung gewisser Abzüge gefordert, da der Nutzungswert von Eigenheim dann ja auch kein Einkommen mehr wäre. Mögen wir hoffen, dass diese scheuklappenfreie Betrachtung über die Parteigrenzen hinweg (es ist ja kein Wahlkampfthema) Zustimmung findet, zumal damit nicht zuletzt dem christlich-freiheitlichen Wert der Eigenverantwortung sowie dem Gedanken von Privateigentum in Freiheit von Schulden zum Sieg verholfen würde.

Ende Februar stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Nahrungsmittelspekulationsinitiative der Jungsozialisten ab. Diese Initiative verlangt, dass die Spekulation auf Nahrungsmittel in der Schweiz verboten wird. Unabhängig vom Absender des Anliegens eine gute Gelegenheit, ein Zeichen für christlich-verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu setzen.

Die Durchsetzungsinitiative, über die am 28.02.2016 abgestimmt wird, ist eine der wenigen Vorlagen, welche geringere Staatskosten zur Folge hat und die Sicherheit des Bürgers zugleich erhöht. Die Ausschaffung von delinquenten ausländischen Staatsangehörigen ist sicherlich auch nicht asozial oder gar unchristlich, sondern – ganz im Gegenteil – im Lichte einer eigenverantwortlichen Betrachtung des christlichen Freiwillenskonzeptes nichts als geboten.

28
Dec
2015

Zeilen zum Jahreswechsel – Liberalismus in Ideologiegefahr

Verfasst von Artur Terekhov

Der Liberalismus kämpft mit Berechtigung für die Freiheit und Individualität des Einzelnen sowie gegen Gleichmacherei und Bevormundung. Wichtig ist aber, dass er nicht vergisst, in welchem Umfeld er umgesetzt werden will. Das starre Festhalten an einer schnurgeraden Ideologie kann nämlich viele unbillige Resultate hervorbringen, die dem Grundstreben des Liberalismus eben gerade zuwiderlaufen. Ein Rückblick auf die letzte Legislatur quasi als Ansprache zum Jahreswechsel aus christlich-freiheitlicher Sicht.

Weihnachten wird landauf, landab gefeiert. Alle Kommerzialisierung lässt aber häufig den eigentlichen Kern des Weihnachtsfestes zunehmend in Vergessenheit geraten, teils ist dieser nicht einmal bekannt, wie diverse Umfragen zeigen. Ein jesuszentrierter Kommentar eines pensionierten landeskirchlichen Pfarrers.

11
Dec
2015

Initiative für Medienfreiheit kommt zustande!

Verfasst von Artur Terekhov

Frohe Botschaft: Am heutigen Tag wird die NoBillag-Volksinitiative, für die dank eines beeindruckenden Schlussspurtes in der letzten Minute ca. 105‘000 beglaubigte Unterschriften zusammengekommen sind, der Bundeskanzlei offiziell eingereicht. Somit wird unser Volk über die Billaggebühren-Frage befinden dürfen, worüber ich mich als Herausgeber dieses Blogs und parteiloses Mitglied des Initiativkomitees mächtig freue, zumal es bei dieser Frage um weit mehr als bloss das eigene Portemonnaie geht.

03
Dec
2015

Blaise Pascal – eine theologische Brückenfigur

Verfasst von Artur Terekhov

Kaum einer vermochte den christlichen Glauben dermassen ausführlich und überzeugend zu verteidigen. So ist kein Wunder, dass Pascals „Pensées“ zu den meistgelesenen theologischen und geistesgeschichtlichen Werken gehören. Doch nicht nur dies macht jenen Mann so faszinierend, auch sind seinem interdisziplinären Wissen und Tätigkeitsbereich bis heute zentrale Einflüsse und Errungenschaften zu verdanken. Ein Abriss über den grossen Apologeten des christlichen Glaubens und zugleich einen der letzten uomo universale.

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