22
May
2016

Die Post- und SBB-Frage

Verfasst von Artur Terekhov

Der Titel dieses Kommentars könnte genauso „unbequeme Wahrheiten zum service public“ lauten. Die Grundfrage nämlich bleibt stets vom Betrieb losgelöst dieselbe: Geht der Mensch mit eigenen Gütern genauso verantwortungsvoll um wie mit fremden? Notwendige Worte vor der Abstimmung über die "Pro Service Public"-Initiative.

06
May
2016

Niederschwelliges Antirassismus-Beratungsangebot

Verfasst von Lisa Leisi

Am 21. März 2016, dem Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, eröffnete das HEKS (Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz) in der Stadt St. Gallen eine Beratungsstelle gegen Rassismus und Diskriminierung. Aus freiheitlich-eigenverantwortlicher Sicht ist diese Entwicklung langfristig aber verheerend und führt zur Entmündigung des freien Bürgers.

22
Apr
2016

Freiheitsfeindliche Fortpflanzungsmedizin

Verfasst von Artur Terekhov

Gegen das revidierte FMedG (Fortpflanzungsmedizingesetz), über das am 05.06.2016 abgestimmt wird, haben sich viele christliche Organisationen formiert. Doch glücklicherweise nicht nur. Ein Schubladisieren der Gegnerschaft wäre unintelligent. Gesunder Menschenverstand allein reicht, um solch eine freiheitsfeindliche Vorlage bachab zu schicken – und damit den gläsernen Bürger zu verhindern.

25
Mar
2016

Flüchtlingskrise, Freiheit und unehrliche Politiker

Verfasst von Hansjürg Stücke...

In Deutschland ist die Flüchtlingskrise zur Krise der Regierung geworden und zum Albtraum der ganzen EU. Der illegale Ansturm von Migranten, von denen die wenigsten akut bedroht sind, zwingt die EU zu der Frage, die sich auch viele SchweizerInnen stellen: Wie viele Flüchtlinge verträgt das Land? Bei der Beantwortung dieser Frage muss insbesondere auch die Gefahr für christliche und demokratische Freiheitswerte massgebend sein.

Glaube und Wissenschaft schliessen sich bekanntlich nicht zwangsläufig aus, sondern ergänzen sich gegenseitig. Dies gilt teils auch für die Philosophie. Stoa und Christentum haben konzeptionelle Gemeinsamkeiten, die über Jahrhunderte von Bedeutung waren und sind. Bei scheuklappenfreier Betrachtung ist selbst die Streitfrage des Selbstmordes nicht schlachtentscheidend. Selbstliebe erschöpft sich nämlich keineswegs darin, sich nicht vor den Zug zu werfen. Und die Erkenntnis der weltlichen Aufnahme christlicher Werte verleiht unserem Glauben neue Kraft.

03
Mar
2016

Vom christlichen Wert der Freiheit

Verfasst von Hansjürg Stücke...

Ob wirklich jeder frei sein möchte, mag uns auf den ersten Blick als eine dumme Frage erscheinen. Doch so selbstverständlich ist das Freiheitsbedürfnis nicht, vielmehr beruht es massgeblich auf dem christlichen Menschenbild und wird – wie der interkulturelle Vergleich zeigt – keineswegs überall gleich hoch gewichtet. Ein biblisch fundierter Essay über Ursprünge und Wirkungen des christlichen Werts der Freiheit in Gesellschaft und Privatleben.

Als Einzelunternehmer im Bereich Steuerdienstleistungen und einfache Rechtsberatung sowie parteiloser Herausgeber dieses Blogs habe ich zu Beginn dieses Jahres dem zürcherischen Kantonsrat eine Einzelinitiative eingereicht und darin die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung von Eigenheimen, zugleich aber auch konsequenterweise die Abschaffung gewisser Abzüge gefordert, da der Nutzungswert von Eigenheim dann ja auch kein Einkommen mehr wäre. Mögen wir hoffen, dass diese scheuklappenfreie Betrachtung über die Parteigrenzen hinweg (es ist ja kein Wahlkampfthema) Zustimmung findet, zumal damit nicht zuletzt dem christlich-freiheitlichen Wert der Eigenverantwortung sowie dem Gedanken von Privateigentum in Freiheit von Schulden zum Sieg verholfen würde.

Ende Februar stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Nahrungsmittelspekulationsinitiative der Jungsozialisten ab. Diese Initiative verlangt, dass die Spekulation auf Nahrungsmittel in der Schweiz verboten wird. Unabhängig vom Absender des Anliegens eine gute Gelegenheit, ein Zeichen für christlich-verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu setzen.

Die Durchsetzungsinitiative, über die am 28.02.2016 abgestimmt wird, ist eine der wenigen Vorlagen, welche geringere Staatskosten zur Folge hat und die Sicherheit des Bürgers zugleich erhöht. Die Ausschaffung von delinquenten ausländischen Staatsangehörigen ist sicherlich auch nicht asozial oder gar unchristlich, sondern – ganz im Gegenteil – im Lichte einer eigenverantwortlichen Betrachtung des christlichen Freiwillenskonzeptes nichts als geboten.

Seiten